Zu meinen "alten"
Tagebüchern

Mein Tagebuch 2006

zum Tagebuch 2007 

01.01.2007 Cleo war gestern  bei mir zu Besuch und blieb bis heute Mittag.  Kaum waren  Herrchen, Cleo und ich gestern vom  Frühabendspaziergang zurück, kamen einige Zweibeiner zu uns ins Haus. Sie gingen alle in den Keller. Ich durfte sie zuerst mal alle beschnuppern und begrüßen, aber dann brachte Herrchen mich wieder zu Cleo in unseren Wintergarten. Zwischendurch durfte ich immer mal in den Keller und wurde von den Zweibeinern geknuddelt. Aber die meiste Zeit verbrachten Cleo und ich leider alleine. Irgendwann stürmten alle Zweibeiner nach draußen auf die Strasse. Nur Herrchen blieb bei Cleo und mir. Cleo schlief fest und schien das Gekrache draußen gar nicht zu hören. Es knallte ständig, und viele bunte Lichter waren am Himmel. Ich war neugierig und rannte irgendwann zwischen Herrchens Beinen hindurch nach draußen. Es interessierte mich doch, was da los war bei den vielen Menschen. Aber dann war mir das doch etwas suspekt mit diesem Krach und den vielen Blitzen am Himmel, und ich lief wieder hinein ins Haus. Etwas traurig war ich schon, dass ich die meiste Zeit von meinen Zweibeinern getrennt war und nur immer mal zwischendurch für ein Viertelstündchen zu ihnen in den Partykeller durfte.
Als dann die andern Zweibeiner spät in der Nacht schlafen gegangen waren, gingen Herrchen,  Cleo und ich um 5.00 h morgens noch eine Runde spazieren. Wir kamen an der Wiese vorbei, auf der vor wenigen Tagen ein ganz leckerer Duft verteilt wurde. Es war ja schön dunkel, und das war meine Chance! Ich habe ein wunderschönes Bad im Kuh-Mist genommen... Als wir wieder zu Hause ankamen, schien Herrchen wohl nicht so begeistert zu sein von meinem Aussehen und meinem Duft. Ich erinnere mich an Worte wie "stinkst und siehst aus wie ein lebender Misthaufen".
So musste ich dann den Rest der Nacht in meinem Wintergarten verbringen, und als die zweibeinigen Gäste zum Frühstück kamen, durfte ich sie nicht begrüßen! Ich verstand die Welt nicht mehr... Und dann hat Herrchen mich mitgenommen in die Garage, wo meine Dusche ist. Ich wurde mit lauwarmem Wasser nass gemacht und dann mit diesem seltsamen schäumenden Zeug eingeschmiert. Plötzlich war mein schöner Nacht-Duft verschwunden und ich war nass wie ein Pudel. Herrchen war genauso nass wie ich, weil ich mich immer so kräftig geschüttelt habe. Und nun finde ich meinen Geruch gar nicht mehr so toll, aber meinen Zweibeinern scheint das nun wieder besser zu gefallen.
Ob mein Duft-Bad auf der Wiese in der Neujahrsnacht Glück bringt für 2007? Bestimmt!
26.12.2006 Wir fuhren mit dem Auto weg. Cleo war auch dabei. Ich ahnte schon, dass mir heute wieder etwas besonders Schönes geboten werden würde... Auf einem Parkplatz sah ich Bandit, unseren kleinen Freund, den Manchester-Terrier. Sein Herrchen war dabei. Dann brachen wir zu einer wunderschönen Wanderung auf, bei der ich wieder nur so vor Lebensfreude sprühte. Es gab sehr viel Abwechslung, viel Wasser, in das ich hineinspringen konnte, viele Stöckchen zum Schleppen, viele Leckerchen zum Suchen. Und zwischendurch auch andere Vierbeiner zum Beschnuppern... Etwa vier Stunden waren wir unterwegs, aber danach wollte  ich erst einmal nur noch schlafen!
24.12.2006 Heute war alles etwas anders als sonst. Die Zweibeiner hatten so einen seltsamen Glanz in den Augen, und irgendetwas lag in der Luft. Am Nachmittag habe ich eine schöne lange Wanderung mit Herrchen gemacht. Kein Mensch ist uns begegnet. Dann kamen wir am Haus von Bandit vorbei. Bandit (der Manchester-Terrier, einer meiner besten Freunde) und ich haben uns herzlich begrüßt. Nur Bandit's Frauchen stand etwas traurig am Zaun und wischte sich die Augen. Und sein Herrchen war dabei, im Garten ein Loch zu graben. Ich hörte den Zweibeinern kurz zu: "Katze vorhin eingeschläfert", habe ich gehört und "traurige Weihnachten".  Richtig verstanden habe ich's nicht, aber ich spürte eine traurige Stimmung.
Wir gingen irgendwann weiter, und habe ich zum ersten Mal nur mein Herrchen angeschaut, als wir an diesen geifernden Hovawarthen vorbeigingen, die immer so laut bellen und an den Zaun springen. Ich habe nicht zurückgebellt! Mein Rudelführer war überglücklich, hatte er das doch schon so oft mit allen Tricks versucht. Jetzt war er sogar etwas stolz auf seine Erziehungserfolge. Ich musste innerlich grinsen: Lag doch nur daran, dass heute die Leckerchen besonders gut waren!
Am Abend waren wir dann alle zusammen bei Cleo und ihren Zweibeinern. Es waren noch mehr Menschen dort, die ich alle kannte. Und unter diesem Tannenbaum im Wohnzimmer lagen ganz viele Päckchen, von denen einige besonders gut dufteten. Herrchen hat sie mir alle gezeigt, mich schnuppern lassen und mir erklärt, wer sie geschickt hat und wo sie herkommen. Aus Berlin, aus Augsburg, aus Bad Honnef, aus Gießen usw. Leider durfte ich sie nicht alle sofort öffnen. Da werde ich wohl ein paar Wochen lang viel Leckerchen-Abwechslung haben! Und als Onkel Michael einen kleinen Hund an der Leine hinter sich herzog, habe ich den erst einmal neugierig beschnuppert, dann zwischen meine Zähne genommen und fest gezogen. Schon hatte Onkel Michael keine Leine mehr in der Hand! Vor einem Jahr war auch so ein besonderer Abend mit Tannenbaum im Wohmzimmer, an dem es schöne Geschenke für Cleo und mich gab. Das Jahr davor auch. Scheint also jedes Jahr einen solchen Abend zu geben: Viele Leckerchen und Spielsachen für mich und glänzende Augen bei den Zweibeinern.
21.12.2006 Herrlich kühles Eurasierwetter. Ob das jetzt so bleibt? Wir fuhren mit dem Auto los, Cleo und ich hinten im Gepäckraum. Vorn saß Cleo's Frauchen Roberta, und mein Herrchen war am Steuer. Gut 10 Minuten sind wir gefahren, und schon durften wir aussteigen. Herrchen erklärte mir: "Jetzt sind wir in Kalenborn". Das war mir aber egal. Ich sah nämlich ein paar langohrige Stummelschwanz-Flitzer herumrennen und war ganz aufgeregt. Doch leider musste ich noch an der Leine bleiben.
Dann  marschieren wir durch den Wald. Einfach herrlich. Ich habe gute Laune wie schon lange nicht mehr. Ich renne bergauf, bergab, lege meinem Herrchen Stöckchen vor die Füße und bitte darum, dass sie ganz weit weggeworfen werden. Mit dem geworfenen Stöckchen in der Schnauze spiele ich den Clown. Herrchen ärgert sich, dass die Fotokamera schon wieder zu Hause liegt. Tja, Herrchen, mir wäre das nicht passiert! Egal. Ich renne immer wieder zum Bach, der sich unseren Weg entlang schlängelt. Ich springe ins Wasser, renne wieder zu Cleo, wir springen noch einmal gemeinsam ins Wasser. Und wir toben, was das Zeug hält. Ausnahmsweise darf Cleo auch mal ohne Leine laufen (darf sie nur selten, weil sie ja gern abhaut). Heute ist Cleo nicht abgehauen. Cleo und ich hatten einfach nur Spaß. Wie oft ich mich im Laub gewälzt habe? Ich habe nicht gezählt. Jedenfalls habe ich mich jedesmal gewälzt, wenn ich aus dem Bach kam. Herrchen meinte, ich sähe aus wie ein Erdferkel. War mir völlig egal. So gut gelaunt war ich lange nicht mehr, und so viel gerannt bin ich auch lange nicht mehr. Ein supertoller Tag war das heute!
17.12.2006 Heute war wieder ein schöner Tag. Drei verschiedene Wandertouren haben wir gemacht, und bei einer davon waren Cleo und Bandit mit dabei. Es gab viel Abwechslung, viel zu rennen und zu schnuppern, und ab und zu wurde eine Spiel/Tobrunde eingelegt. Rechtschaffen müde habe ich den Abend verschlafen und ab und zu von einem Hasen geträumt. Das konnten meine Zweibeiner sehen und hören (dann mache ich leise "wuff-wuff" und strampele im Schlaf mit den Beinen). Ach ja - zwischendurch habe ich mit meinem Kauknochen unterm Weihnachtsbaum gelegen. Herrchen lag mir gegenüber auf dem Bauch und hielt  ständig diesen komischen Apparat vor sein Gesicht, ein Blitz nach dem anderen kam heraus. Frauchen hat gelacht, aber Herrchen hat dann etwas von "Foto für die Weihnachtskarten" erzählt....
10.12.2006 Kühle Temperaturen und Sonnenschein - also ideale Bedingungen für eine Wanderung im Siebengebirge. Herrchen und ich haben das Wetter genutzt und uns auf den Weg gemacht. Kaum war ich aus dem Auto gesprungen, wurde mir eine Eurasierhündin namens Amy vorgestellt. Wir beschnupperten uns erst einmal, und dann ging es los zu einem gemeinsamen 2-stündigen Marsch. Zwar sprang bei Amy und mir nicht jener berühmte Funke über, der uns vielleicht Lust auf ein gemeinsames Spielchen gebracht hätte. Wir haben uns also nur gegenseitig "geduldet", während unsere Zweibeiner sich viel zu erzählen hatten. Natürlich gab uns nur ein Thema: Eurasier!
09.12.2006 Heute waren wir wieder mal mit Cleo und dem kleinen Manchester-Terrier Bandit zusammen wandern. Es war einfach super, mit Bandit über die Felder zu toben. Lebensfreude pur!
02.12.2006 Zusammen mit Cleo und ihrem Frauchen Roberta sind Herrchen und ich heute mit dem Auto weggefahren. Nach ein paar Kilomentern standen wir an einem Wald-Parkplatz, und ich wußte: Das wird wieder eine tolle Wanderung. So war es denn auch. Bei diesem angenehm kühlen Wetter hält mich nichts davon ab, wie von der Tarantel gestochen über Stock und Stein zu springen. Wenn Herrchen mir dann noch Stöckchen wirft, gibt es kein Halten mehr... Dementsprechend sah ich dann wohl auch aus - "Erdferkel" nannte Herrchen mich, als bei Rückkehr erst einmal den Gepäckraum des Autos richtig eingesaut hatte. Dass ich danach ein paar Stunden auf meiner Decke im Wintergarten verbringen musste und nicht ins Haus durfte, störte mich überhaupt nicht. Ich war nämlich müde und wollte nur schlafen.
26.11.2006 Heute bin ich zusammen mit Cleo und Bandit (natürlich auch mit den dazugehörigen Zweibeinern) zu einer Siebengebirgs-Wanderung aufgebrochen. Es hat riesigen Spaß gemacht, und hinterher war ich wieder vollgematscht mit Schlamm.
24.11.2006 Zur Abwechslung fuhren Herrchen und ich mal wieder an den Rhein, wo man immer so viele andere Hunde trifft. Zuerst war weit und breit keiner zu sehen. Da sind wir erst einmal ans Wasser gegangen, und Herrchen hat mir Stöckchen ins Wasser geworfen. Aber es waren auch schöne Wellen da, ähnlich wie die in Italien. Mit denen habe ich mich herrlich vergnügt. Immer wenn ich in so eine Welle hineinbeiße, stirbt sie. Na ja, und dann kamen allmählich auch andere Vierbeiner, mit denen ich herumtoben konnte. Die Kleinen haben meistens Angst vor mir. Ich kenne so ein lustiges Spiel, das ich immer mit der großen Cleo spiele: Ich laufe vor, lege mich dann flach auf die Erde und warte, bis Cleo kommt. Dann springe ich auf sie. Weil Cleo aber nicht dabei war, wollte ich das Spiel mit anderen machen, die mir entgegenkamen. Zweimal ist es mir mit kleinen Zwergen passiert, dass die wie am Spieß geschrien haben, als ich auf sie los sprang und spielen wollte. Deren Zweibeiner standen wie angewurzelt und dachten wohl auch, das sei ein Überfall. Na ja, danach hat Herrchen mir dieses Spiel mit kleinen Hunden nicht mehr erlaubt, sonst könnten die ja einen Herzinfarkt bekommen vor lauter Schreck! 
22.11.2006 Inzwischen habe ich wieder meine Schlafstätte gewechselt. Im Sommer zog ich es vor, drinnen auf den kühlen Fliesen zu liegen. Doch jetzt, wo die Fußbodenheizung wieder eingeschaltet ist, gefällt es mir nachts besser in meinem kleinen Wintergarten. Eigentlich ist das nur eine Terrasse, die durch eine Glas-Schiebetür geschlossen werden kann. Dort gibt es keine Fußbodenheizung, sondern es ist angenehm kühl. Dort liege ich nun nachts auf meiner Decke und gebe diesen Schlafplatz nicht mehr her bis zum Frühjahr. Tagsüber will ich natürlich immer dort sein, wo meine Zweibeiner sind. Dann ist mein bevorzugter Liegeplatz auf der Treppe nach oben, einfach so auf einer Treppenstufe. Die ist nämlich nicht beheizt, und von diesem Platz aus habe ich die Straße im Blick.
15.11.2006 Eigentlich passiert zur Zeit recht wenig, was erwähnenswert wäre. Jeden Tag zwei ausgiebige Spaziergänge und dann noch einen vor dem Schlafengehen. Halt, doch: Eine neue Knabber-Lieferung ist für mich eingetroffen. Zur Abwechslung gibt's jetzt mal wieder hin und wieder Lamm-Pansen und getrocknete Rinderlunge. Wenn Herrchen in Richtung Kellertreppe geht, renne ich schon die Stufen nach unten, mehr fliegend als laufend...und dann stehe ich vor dieser großen Kiste mit den leckeren Sachen. Aber immer funktioniert es nicht mit meinem charmanten Blick. Herrchen meint, ich müsse auf meine Figur achten...
09.11.2006 Das kühle Wetter sorgt bei mir für richtig gute Laune. Deshalb muss Cleo nun auch wieder öfter dran glauben und mit mir toben!
Endlich hat Herrchen es auch mal geschafft, neue Fotos von mir online zu stellen. Auch solche, die mich beim Sprung über den Besenstiel zeigen...
08.11.2006 Heute soll angeblich der letzte sonnige Tag sein - zumindest für ein Weilchen. Deshalb haben Herrchen und ich das Wetter ausgenutzt und sind durch die sonnigen Weinberge marschiert. Herrchen hat den Blick auf den Rhein genossen, allerdings haben mich die Vierbeiner mehr interessiert, die uns begegneten. Es war schön, vor allem weil es zwischendurch immer ein paar lustige Spielchen gab.
29.10.2006 Gestern gingen meine Zweibeiner wieder aus, und ich durfte über Nacht zur Abwechslung mal wieder bei Cleo verbringen. Und heute morgen stand dort unser Freund  Bandit, dieser quirlige Manchester-Terrier, vor der Tür. Eine tolle Wanderung haben Cleo, Bandit und ich gemacht, bevor ich dann wieder nach Hause gefahren wurde und meine Zweibeiner begrüßen durfte.
28.10.2006 Es war ja richtiges Sommerwetter in den letzten Tagen, und so waren wir wieder oft und lange unterwegs im Siebengebirge unterwegs. Ein neues Spiel haben wir erfunden: Wenn mir das  Stöckchen-Werfen unterwegs langweilig geworden ist, nimmt Herrchen einen Stock in die Hand, hält ihn als Hindernis hin und sagt: "Spring!" Ich springe dann über den Stock und bekomme ein Belohnngs-Leckerchen. Da ich sowieso gern über Hindernisse springe, machen wir das zwischendurch auch schon mal bei einem Gartenzaun, wenn er aus Holz ist. Langweilig wird es eigentlich bei den Spaziergängen nie. Wenn keine Stöckchen da sind, greift  Herrchen zwischendurch in die Tasche, wirft etwas ins Laub und sagt: "Such Leckerchen". Macht auch Spaß!
21.10.2006 Die vergangene  Nacht habe ich bei Cleo und ihren Zweibeinern verbracht. Oh Schreck: Beim Herumtoben mit Cleo in ihrer Wiese fühlte ich plötzlich einen Schmerz in meinem rechten Vorderbein. Ich humpelte zu Juniorfrauchen Roberta und hielt ihr die Pfote hin. Roberta verstand auch gleich, was ich ihr sagen wollte, und hat alles abgetastet. Heute morgen sind wir dann gleich nach Hause zu Herrchen gefahren, um es zu alarmieren. Ich humpelte immer noch, hatte Schmerzen und begrüßte Herrchen gleich mit hochgehobener Pfote. Es tat gut, wie ich bedauert wurde und immer wieder mein Aua-Beinchen gestreichelt wurde. Tierarzt? Herrchen meinte: "Wir warten erst mal ab, vielleicht ist es ja morgen wieder gut." Und so war es dann auch. Noch am selben Abend habe ich bei unserer Gassi-Runde nicht mehr gehumpelt. Glück gehabt!
15.10.2006 Kaum war ich aufgewacht, stand  Bandit mit seinem Herrchen schon wieder vor der Tür. Im selben Moment kam auch Cleo mit Junior-Herrchen Norbert um die Ecke. Und dann marschierten wir alle zusammen los, es wurde ein ganz langer Spaziergang. Cleo, Bandit und ich hatten Spaß ohne Ende. Immer wieder ein Bach, in die wir hineinspringen konnten. Nun lasse ich mein nasses Fell erst einmal trocknen und ruhe mich aus.
14.10.2006 Bandit, mein kleiner schwarzer Manchesterterrier-Freund stand mit seinem Herrchen schon recht früh an meiner Haustür. Ich freute mich und wußte, dass das wohl das Aufbruchzeichen für eine längere Wanderung sein würde. Und so war es auch. Wir sind durch den herbstlichen Wald gerannt und hatten ganz viel Spaß. Am Nachmittag war ich dann mit Herrchen am Rhein, wo uns wieder ganz viele Vierbeiner begegneten und richtig viel los war.
12.10.2006 Inzwischen bin ich wieder zu Hause. Cleo und ich - das war eine Begrüßung. Wir haben uns erst einmal abgeschleckt und sind dann gleich losgerannt. Aber dann erst einmal die Begrüßung  meiner Junior-Menschen! Ich habe meine Freude laut hinausgeschrien und war außer Rand und Band.
29.09.2006 Wir sind wieder zurück am Gardasee. Am Strand begegnet mir ein stattlicher Labrador-Mann namens Chris. Sein Herrchen wirft immer Stöckchen und Bälle ganz weit in den See. Christ springt jedes mal hinterher und schwimmt hinaus, um Stock oder Ball zu apportieren. Ich schwimme zwar auch gern, aber so weit hinaus in den See? - Nee, das ist nicht mein Ding. Ich warte dann lieber, bis Chris zurück geschwommen kommt und nur noch ein paar Meter vom Ufer weg ist. Dann springe ich ins Wasser und versuche, ihm die "Beute" abzunehmen. Er hält sie aber immer ganz fest, und manchmal hatte er sogar Stock und Ball gleichzeitig in der Schnauze... Ich hoffe, dass mein Herrchen bald endlich mal die Fotos von Chris und mir hier ins Album stellt!
28.09.2006 Heute haben wir eine kleine Reise gemacht.  2 Stunden fuhren wir mit dem Auto. Meine Zweibeiner sprachen vom "Lago di Como" und von Attila, den ich dort kennen lernen würde. Und dann waren wir am Ziel  Wir stiegen aus, gingen durch ein Tor in einen Garten. Ei - da kam doch ein vertrauter Geruch in meine Nase. Ich rannte schnurstracks in dieses Haus, immer der Nase nach, und dann fand ich in einem Zimmer meine Freundin Rosi! Ganz stürmisch habe ich sie begrüßt. Sie ist ja schließlich eine meiner allerbesten Freundinnen und geht oft mit uns zusammen im Siebengebirge spazieren. Aber wie kommt sie wohl hier nach Italien? Ich weiß es nicht. Ist auch egal. Jedenfalls freue ich mich, und sie freut sich auch. Diese andere Frau, der das Haus wohl gehört, kenne ich doch auch! Sie war schon öfter mit uns zusammen in Tirol, wenn dort ganz hoher Schnee lag. Und dann wurde mir Attila vorgestellt. Ein riesiger Schäferhund, aber nicht mehr so ganz jung. Ihm habe ich erst einmal zu verstehen gegeben, dass er nun auf seinem eigenen Grundstück gar nichts mehr zu sagen hat, solange ich da bin und dass er in die Küche nur dann gehen darf, wenn ich ihm das erlaube. Er hat das auch ohne Murren akzeptiert. Nur ein einziges Mal hat er die Lippen nach oben geschoben und mir seine langen Zähne gezeigt. Von da ab habe ich ihm etwas mehr Freiraum gelassen...
27.09.2006 Nun habe ich schon eine Woche am Lago di Garda verbracht und viele schöne Wanderungen gemacht. Aber nicht nur das: Mindestens einmal am Tag geht's ans Wasser, und da habe ich dann richtig Spaß. Ich liebe es, wenn die Wellen auf mich zukommen und ich diese weißen Kronen aus Schaum jagen  kann. Oder Stöckchen aus dem Wasser holen. Wenn's am Nachmittag zu warm ist, lege ich mich auch gern mal in den Garten oder auf den Balkon und schlafe.
20.09.2006 Heute sind wir mit dem Auto noch einmal ein schönes Stückchen gefahren. Als ich ausstieg, wusste ich gleich wo ich war: In Bella Italia! Das ist einfach ein ganz besonderer Duft. Ich habe rst einmal mit der Nase alles kontrolliert und für okay befunden. Nun harre ich der Dinge, die da kommen...
17.09.2006 Inzwischen bin ich schon wieder weit gefahren und weile in meinem zweiten Zuhause in Tirol. Heute haben wir einen ganz tollen Spaziergang durch die Griesbach-Klamm gemacht. Das war für mich wirklich "Spass ohne Ende". Immer wieder sprang ich ins Wasser, rannte heraus, fing Stöckchen und war einfach nur "gut drauf". Es ist ja auch nicht mehr so heiß - Eurasierwetter halt. Hey ihr lesenden Zweibeiner, ich bin happy!
10.09.2006 Beim Morgenspaziergang trafen wir Max und Moritz. Das sind die beiden Yorckshire-Jungs, die noch gar nicht so lange in unserer Straße wohnen. Am Anfang haben die immer fürchterlich gekläfft, wenn ich an ihrem Zaun vorbeiging. Inzwischen haben wir uns ein paarmal beschnuppert, und jetzt sind sie immer ganz freundlich wenn ich vorbeigehe. Wir haben uns heute auf der Wiese getroffen, und ich hoffe, dass ich bald die Fotos bekomme, die dabei gemacht wurden. Übrigens habe ich seit heute den Schnupfen! Ob ich mir den gestern beim Schwimmen geholt habe? Immer wieder muss ich niesen.  Hoffentlich muss ich nicht deshalb noch zum Weißkittel-Doktor!
09.09.2006 Heute habe ich besonders gute Laune. Als wir von unserer gut 2-stündigen Wanderung zurückkamen, hatte ich immer noch so richtig viel Power im Akku. Cleo war inzwischen in meinem Garten eingetroffen, und die habe ich erst einmal zum Rennen aufgefordert. Wir sind kreuz und quer über meine Wiese gejagt. Dann bin ich -platsch - erst einmal in den Gartenteich gesprungen, um eine Runde zu schwimmen. Das mache ich immer, wenn ich besonders gut gelaunt bin. Anschließend renne ich dann immer hin und her und lasse mich lufttrocknen. Jedenfalls wurde ich heute überhaupt nicht müde und hätte am liebsten den ganzen Tag herumgetobt.
08.09.2006 Heute war Herrchen mit dabei, als wir wieder in den Wald gingen auf Pilzsuche, zusammen mit Cleo und Juniorfrauchen Roberta. Anscheinend waren die Zweibeiner aber nicht sehr zufrieden - sie hatten nur etwa 4 Kilo Steinpilze gefunden. Ich hatte im Wald sehr viel Spaß mit Cleo. Immer wieder haben wir miteinander getobt. Ich war ja wie immer ohne Leine und konnte mich frei bewegen, während Cleo ständig an dieser langen Flexieleine hing. Sie ist ja selber schuld, dass sie nicht frei laufen darf, weil sie sonst immer abhaut und selbst auf mich dann nicht hört. Ich, guterzogen wie ich bin, entferne mich nie weit von meinem Herrchen. Im Gegenteil: Ich bleibe eigentlich immer an Herrchen's Ferse und sehe zu, dass ich möglichst viele Leckerchen aus seiner Tasche abbekomme...
07.09.2006 Herrchen war heute längere Zeit weg. Nach unserem Morgenspaziergang fuhr er zuerst zum Zahnarzt. Dann fuhr er wieder weg und erzählte mir, er müsse sich eine neue Brille besorgen. Da muss ich jetzt doch wirklich mal aus dem Nähkästchen plaudern: Als wir neulich auf dem Eurasiertreffen waren und über die Autobahn zurückfuhren, hatte Herrchen anscheinend ein Problem, weil die Sonne seine Augen blendeten. Schlau, wie die Zweibeiner nun mal zu sein glauben, hat Herrchen seine Brille aus dem Fenster gehalten. Die Gläser sollten dabei dunkel werden. Anscheinend hatte Herrchen aber keine Ahnung davon, dass der Fahrtwind auf der Autobahn ziemlich kräftig ist. Jedenfalls blies ihm der Fahrtwind die Brille aus der Hand und lag dann irgendwo auf der Autobahn. Ich habe mich fast kaputtgelacht ;-)) 
06.09.2006 Heute hat Junior-Frauchen Roberta mich mitgenommen. Zusammen mit  meinem Freund Bandit (dem  kleinen Manchesterterrier), seinem Frauchen Silvia und natürlich mit meiner großen weißen Freundin Cleo sind wir losgefahren. Nicht sehr weit, so etwa 6 km. Dann waren wir in einem Wald, und die Zweibeiner hatten Körbe in der Hand. Sie schlichen langsam dahin, immer die Augen auf dem Boden. Sie sind schon etwas seltsam, diese Zweibeiner. Dann haben sie sich ab und zu gefreut, weil sie etwas gefunden hatten. Dieses "Etwas" wurde mit dem Messer abgeschnitten und in den Korb gelegt. Die Zweibeiner nannten es Steinpilze. Ich kann gar nicht sagen, wieviel Spaß ich währenddessen mit Bandit und Cleo hatte. Wir sind wie die Verrückten herumgetobt. Juniorfrauchen meinte, es sei sehr schade gewesen, dass sie keine Kamera dabei hatte.
02.09.2006 Ganz früh stand Herrchen heute auf - eine ungewöhnliche Zeit. Und ganz früh gingen wir Gassi, ebenfalls ungewöhnlich. Danach hieß es "hopp", also Sprung ins Auto. Auch Cleo durfte hineinspringen. Dann fuhren wir so etwa eine Stunde mit dem Auto. Als wir dann anhielten und ich aussteigen durfte, sah ich um mich herum lauter Eurasier mit ihren Zweibeinern. Ich begrüßte sie der Reihe nach, und dann gingen wir zu einem Platz, wo alle eine Nummer am Halsband befestigt bekamen. Irgendwann standen alle Zweibeiner mit ihren vierbeinigen Chefs im Kreis. Eine Dame hat dann immer einige Eurasier zusammen in die Mitte des Kreises gebeten. Zweimal musste auch ich in die Mitte. Ich glaube, Herrchen zeigt mich immer so ganz stolz, dabei ist es doch gar nicht Herrchen's Verdienst, dass ich so hübsch bin. Oder etwa doch? Schließlich gibt Herrchen mir ja jeden Tag diese 5 Hokamix-Tabletten. Aber ob ich deshalb so hübsch bin, wage ich zu bezweifeln....
27.08.2006 Ein ganz neues Lebensgefühl ist das, wenn man im Wald wieder ohne Leine laufen darf und den Stöckchen hinterher rennen kann. Das habe ich heute genossen. Ich freue mich des Lebens - es ist wieder alles so wie vorher, hurrah!
26.08.2006 Heute hat Herrchen mir dieses weiße Kleid, also den Bauchverband, wieder abgenommen. Alles ist perfekt verheilt, und man sieht fast gar nichts mehr von diesem Schnitt im Bauch. Obwohl ich vorher so getan habe, als würde mich dieser Verband  überhaupt nicht interessieren geschweige denn stören, fühlte ich mich plötzlich so richtig frei. Ich bin gleich vor Freude kreuz und quer durchs Wohnzimmer gerannt und habe mich dann wohlig auf dem Boden gewälzt. Dann sind wir durch den Wald gelaufen, und eine viertel Stunde später waren wir bei Cleo. Welche Freude - 10 Tage lang hatten wir nicht miteinander gespielt. Aber dann ging es rund. Wir haben uns erst einmal gegenseitig am Fell gezogen, und dann sind wir losgerast und haben Fangen gespielt - einfach herrlich! Ich durfte sogar die ganze Nacht bei Cleo bleiben.
23.08.2006 Leinenzwang, Spielverbot - das ist ja total ätzend! Deshalb habe ich mich heute wieder darauf besonnen, dass doch da noch 'was war....
An der Leine habe ich einen perfekten Mäuselsprung hingelegt und eine supertolle Feldmaus gefangen. Leider konnte ich sie nicht so schnell herunterschlucken, bevor das laute "Aus" von Herrchen kam und ich sie fallen lassen musste. Schade - aber immerhin habe ich gezeigt, dass man auch mit Leine springen kann...
22.08.2006 Heute sind wir wieder etwas länger gelaufen als gestern. Es geht mir gut. Am liebsten würde ich über Tische und Stühle springen, aber ich bin immer angeleint - schade. Als Herrchen mit mir im Wald ist, versuche ich ihn zum Stöckchenwerfen zu animieren. Keine Reaktion. Oh- diese Zweibeiner! Ich hole mir selbst ein Stöckchen, breche es mit den Zähnen durch und werfe es hoch. Wie gut, dass man die Zweibeiner nicht unbedingt braucht, um Spaß zu haben! Längst ist der Kummer vergessen, den ich noch vor wenigen Tagen hatte. Ich fühle mich wirklich topfit, werde aber immer noch wie eine Kranke behandelt. Nur weil dieser Mann im weißen Kittel gesagt hat, ich müsse 10 Tage das weiße Kleid tragen und dürfe in dieser Zeit nicht toben und rennen...
21.08.2006 Ich fühle mich fit. Was da gewesen ist vor ein paar Tagen, ist längst vergessen. Das weiße Kleid stört mich gar nicht. Ich möchte nur allzu gern mit Cleo spielen, doch sie ist nicht da. Heute läuft Herrchen wieder etwas länger mit mir als gestern. Ich freue mich darüber.
20.08.2006 Heute ist der Spazierweg etwas länger. Gott sei Dank. Wie lange soll ich denn noch auf Toben und Springen verzichten und dieses weiße Kleid tragen? Es geht mir gut. Meine Zweibeiner kontrollieren, ob unter diesem weißen Kleid alles in Ordnung ist. Sie machen einen zufriedenen Eindruck.
19.08.2006 Ich fühle mich wieder fast richtig fit. Warum ist Cleo nicht da? Ich habe Lust auf Herumtoben. Herrchen geht ein Stückchen mit mir spazieren. Nicht so weit wie sonst. Der Mann im weißen Kittel hatte ihm erzählt, dass ich 10 Tage lang immer nur kurze Spaziergänge an der Leine machen solle. Wir gehen mehrmals spazieren, aber immer nur kurz. Verstehe ich gar nicht. Am Abend bei unserem letzten Spaziergang habe ich endlich die Gelegenheit, trotz Leine blitzschnell auf eine Mauer zu springen. Und Herrchen wundert sich....
18.08.2006 Erst heute erfahre ich, was gestern passiert ist: Man hat mich aufgeschnitten und mir die Eierstöcke herausgenommen! Ich kann mich kaum noch erinnern, was gestern war. Viel geschlafen hatte ich und da war so ein seltsames Gefühl. Ich hatte weder Hunger noch Durst. Auch war ich etwas wacklig auf den Beinen. Trotzdem war ich gestern zum ersten Mal in meinem Leben zum Schlafen auf diesen Sessel geklettert. Meine Zweibeiner haben vielleicht Augen gemacht und sich gefragt, wie ich das als "Frischoperierte" geschafft habe...
Jetzt ist es Morgen. Frauchen ist weggefahren und kommt mit einer Tüte zurück. Normalerweise bin ich ganz verrückt auf dieses Tatar. Doch ich mag nicht essen. Ich drehe einfach den Kopf weg, wenn Herrchen mir etwas anbietet. Dann klingelt es an der Haustür. Diese Frau mit dem gelben Auto  ist da, die ab und zu ein Paket bringt. Ich weiß, dass sie immer etwas Leckeres in der Tasche hat. Ich beschnuppere sie, wedele brav mit meiner Rute. Dann gibt sie mir ein Leckerchen. Ich schmatze es mit Genuß und beobachte, wie Herrchen ganz entgeistert guckt. Dann gibt mir diese Frau etwas von dem Tatar, das ich von Herrchen abgelehnt habe - schmeckt prima, und ich verspeise es genüsslich. Herrchen wundert sich nur..."ob Luna mir böse ist?" höre ich ihn sagen.  Später, als ich mit Herrchen im Büro bin, fresse ich auch etwas von diesem Teller mit Reis und Rindfleisch. Herrchen freut sich...
17.08.2006 Es war außergewöhnlich früh (erst 07.30 h), als Herrchen mit mir zum Auto ging. Ich dachte noch: "So früh schon eine Morgenwanderung? Seltsam..." Eine halbe Stunde später durfte ich aussteigen. Ich sog die Luft ein und wusste sofort: Hier war ich schon einmal! Es roch nach Adrenalin, nach "Mann mit dem weißen Kittel". Wir gingen hinein in das Haus - das heißt eigentlich wollte ich gar nicht eintreten und sträubte mich ein wenig. Doch ich  weiß ja, dass Herrchen in solchen Fällen immer seinen Kopf durchsetzt. Also gehe ich mehr oder wenig freiwillig mit hinein. Wir begeben uns in jenen Raum, in dem viele Stühle stehen. Da sitzen Zweibeiner mit so seltsamen Behältern, aus denen ab und zu ein "Miau" ertönt. Und auch Vierbeiner meiner Spezies sind da. Herrchen sitzt auf einem Stuhl, und ich liege davor. Ich versuche ganz ruhig zu bleiben, doch irgendwie ist mir mulmig... Dann kommt dieser Mann, den ich vor 2 Jahren schon einmal gesehen hatte. Ich glaube, er hatte mir damals einen Pieks gegeben. Wir gehen zusammen durch den Flur. Dort schickt  Herrchen mich erst einmal auf so eine Platte, wo oben drüber irgendwelche Zahlen stehen. "24 Kilo", höre ich.  Dann muss ich mit in einen anderen Raum. Da steht wieder einer dieser  komischen Tische, auf die ich nicht gerne gehe. Ich kenne das schon. Erst sind die niedrig,  und  ist man erst mal drauf, dann werden sie  hochgefahren. Auf "Hopp" springe ich freiwillig drauf, möchte dann aber am liebsten wieder 'runter. Aber ich habe keine Chance. Herrchen verlangt von mir, oben zu bleiben. Eine Nadel wird mir ins Vorderbein gepiekst. Ein paar Sekunden später bin ich hundemüde und kippe um - mit dem Kopf in Herrchen's Hände. Irgendwann wache ich auf. Keine Ahnung, wo ich bin. Mir ist ganz seltsam zumute, irgendwie bin so müde und benommen. Was ist mit mir passiert? Ich höre Schritte. Herrchen? Ach ja, Herrchen - warum bist Du nicht bei mir? Da höre ich die vertraute Stimme. Herrchen ist da! Mir wird ein weißes Kleid angezogen, Herrchen legt mir mein Brustgeschirr und die Leine an, und ich ziehe so kräftig ich kann in Richtung Ausgang. Ich will ins Auto springen, aber Herrchen hindert mich daran. Stattdessen hebt Herrchen mich hoch und legt mich ins Auto. Wir fahren heim.
03.08.2006 Heute ist Herrchen mit mir so ungefähr 2 Stunden mit dem Auto gefahren. Und dann standen wir plötzlich vor einem Haus, das mir bekannt vorkam. Kaum waren wir auf dem Parkplatz, stieg neben uns diese Frau aus, die mir auch bekannt vorkam und die mich gleich freundlich begrüßte. Gemeinsam gingen wir in das Haus, und da hatte ich den Geruch wieder in der Nase: Adrenalin! Ich wollte wieder zurück, aber die Tür hatte sich hinter mir geschlossen. Also blieb mir nichts anderes übrig, als Herrchen in das Wartezimmer zu folgen. Dort ging Herrchen gleich mit mir zu diesem viereckigen Gerät, das auf dem Boden stand. Herrchen drückte einen Knopf und sagte zu mir: "Hopp". Also ging ich drauf. Herrchen bat mich freundlich um ein "Sitz", und ich tat's. Da war so ein leuchtendes Rechteck mit der Zahl 24. Herrchen erzählte mir, dass die Waage 24 Kilo anzeige. Das war mir aber egal. "Nur wieder raus hier", war mein einziger Gedanke. Doch dann verlangte Herrchen, dass ich mitgehe in ein anderes Zimmer. Hier war ich schon einige Male. "Behandlungsraum 1" steht an der Tür. Erst machte ich ja noch freiwillig mit. Da stand dieser Tisch, der manchmal hochgefahren und auch wieder nach unten gelassen wird. Herrchen sagte "hopp", und  schon sprang ich auf diesen Tisch. Doch dann kamen mir Zweifel, ob das wohl richtig war. Hatte es auf diesem Tisch nicht schon mal gepiekst? Ich wollte wieder herunterspringen, durfte aber nicht. Herrchen war stärker. Ich fügte mich in mein Schicksal und ließ es dann auch geschehen, dass ich auf die Seite gelegt wurde. Dann hat mir die Zweibeinerin, die wir vorher am Parkplatz getroffen hatten, Blut abgezapft. Die Zweibeiner wollen das wohl untersuchen und danach angeblich wissen, ob ich kerngesund bin. Als ob man das nicht auch sehen kann! Dann hat sie mir mit der Pieks-Nadel in die Haut gestochen. Von "Impfung" habe ich irgendetwas gehört. Ich fand das alles nicht so toll und wäre am liebsten von diesem Tisch geflüchtet. Dann hat  mir diese Frau (sie heißt wohl Dr. Geyer) noch mit ihren Fingern an den Zähnen herumgefummelt und meinte, ich hätte sehr gute Zähne mit nur ganz wenig Zahnstein. Kein Wunder, wo ich dich jeden Abend vor dem Schlafen diese Zahnputz-Brocken kaue! Nun war  ich also geimpft und konnte wieder in mein Auto gehen. Dort habe ich gewartet, bis Herrchen endlich seine Quatscherei mit der Tierärztin beendet hatte. Und irgendwann ging's dann wieder auf die Rückreise. Gott sei Dank!
01.08.2006 Nanu, schon so früh ins Auto springen? Ach ja, es ist Dienstag! Ich weiß schon: Unser Hundetrainer wartet bestimmt wieder an der Räheinpromenade auf uns! Und so war es dann auch. Diesmal hatte der so ein komisches Zweirad dabei. Etwas anders als ein Fahrrad, aber auch mit zwei so großen Rädeern. In der Mitte war aber nichts zum Trampeln, sondern nur so etwas wie ein Brett, auf das die Zweibeiner einen Fuß stellen. Mit dem anderen Fuß treten sie dann immer auf den Boden und bewegen damit das komische Ding vorwärts. Mir kam das Gerät (die Zweibeiner nannten es "Roller" ehrlich gesagt zuerst etwas suspekt vor. Als sich mein Herrchen auf das Ding stellte und damit losfuhr, hätte ich im liebsten ein Foto gemacht. Zweibeiner sind aber auch wirklich zu allem fähig! Aber gut - ich rannte einfach hinterher. Viele Artgenossen haben wir wieder getroffen, viele Joggeer, Radfahrer, Kinderwagen. Aber das Schönste für mich war, als Herrchen mir erlaubte, zum Wasser zu laufen und ich dann am Ufer im Sand etwas Interessantes roch. Ich wälzte mich genüßlich im Sand und parfümierte mir mein Fell ein. Dieser Duft war einfach himmlisch. Verwesender Fisch ist kaum durch einen anderen Duft zu toppen!
29.07.2006 Angesichts der angenehmeren Temperaturen stand heute mal wieder eine längere Wanderung auf dem Programm. Wurde ja auch Zeit, mal wieder etwas für die  körperlichen Ertüchtigung zu tun! Wir fuhren morgens mit dem Auto weg, gar nicht weit. Und dann marschierten wir los: Cleo, Bandit und ich mit unseren Zweibeinern. Bandit ist unser  kleiner schwarzer Freund, der Manchester-Terrier. So knapp 2 Stunden liefen wir durch den Wald. Das machte besonderen Spaß, weil an unserem Weg fast immer ein Bach entlang führte. Ich nutzte jede Gelegenheit, ins Wasser zu springen und mich zu erfrischen. Cleo machte das auch ab und zu, aber Bandit traute sich nicht. Der ist wasserscheu! Irgendwann kamen wir um die Mittagszeit zu einem Lokal. Gott sei Dank - ich durfte mich hinlegen. Ich war aber auch ganz schön gerannt. Ab und zu hatte ich nämlich mit Bandit einen kleinen Abstecher gemacht, bergauf und bergab. Mein Fell war vollgespickt mit grünen Kletten, aber das war mir egal. Jetzt war erst einmal Pause, und ich ruhte mich aus.  Als die Zweibeiner sich gestärkt hatten und auch für uns Vierbeiner noch etwas übriggelassen hatten, stieg Cleo mi ihrem Herrchen in den Zug. Sie war wohl ziemlich geschafft und hätte den Weg nicht mehr zurück laufen können. Es ging nämlich fast nur bergauf - so ca. 350 Höhenmeter waren zu bewältigen. Bandit und ich haben das ganz locker gemacht, aber die Zweibeiner schienen froh zu sein, als wir endlich wieder am Auto ankamen.
Am Abend habe ich dann fast nur noch geschlafen, und zwar auf der Terrasse eines Weinlokals. Ich habe nicht einmal den Kopf hochgehoben, wenn meine Zweibeiner aufstanden und zur Toilette gingen....
27.07.2006 Zwischendurch waren wir noch einmal zum Abkühlen und Spielen am Rhein. Ansonsten hatte ich wirklich keine Lust, bei dieser Hitze in den letzten Tagen irgendetwas zu tun außer zu dösen. Heute abend war dann plötzlich wieder alles anders. Die Luft war kühler, und meine Lebensgeister kehrten zurück. Herrchen hatte noch gar nicht kapiert, dass ich jetzt wieder Lust zum Spielen hatte! Also ging ich zu meiner Spielzeugkiste, öffnete mit der Schnauze den Deckel und holte mir verschiedene Spielsachen heraus. Ganz alleine begann ich, im Wohnzimmer herumzutoben. Stofftiere flogen in die Luft, um wieder zwischen meinen Zähnen zu landen. Dann warf ich sie ein paar Meter von mir weg, um ihnen hinterherzuspringen und sie einzufangen. Dann hatte Herrchen wohl gehört, was los war. Statt mitzuspielen, wurde der Fotoapparat geholt und noch schnell ein paar Bilder geschlossen. Sie sind jetzt unter "aktuelle Fotos" zu sehen. Die Welt ist wieder in Ordnung!
18.07.2006 Bei dieser elenden Hitze habe ich zu nichts so richtig Lust. Am liebsten döse ich auf den kühlen Fliesen und lasse mir höchstens diese kurzen Spaziergänge im Wald um die Ecke gefallen, um meine "Geschäfte" zu machen. Heute hatte Herrchen allerdings den richtigen "Riecher", um meine Lebensgeister mal wieder zu wecken. Wir fuhren an den Rhein. Auch dort war es mir eigentlich viel zu heiß. Plötzlich entdeckte ich ein ganzes Hunde-Rudel. Alle sprangen quietschfidel irgendwelchen Stöckchen hinterher, die von ihren Zweibeinern ins Wasser geworfen wurden. Da war auch ich nicht mehr zu halten. Ich legte mich erst einmal in den Sand am Ufer auf die Lauer und beobachtete das lustige Treiben. Dann kam eine Labrador-Hündin zu mir. Wir beschnupperten uns, und dann rief eine Frau: "Luna, hiiiiiieeeer!" Ich ging zu ihr hin und schaute sie fragend an. Aber die meinte mich gar nicht. Sie meinte dieses Labrador-Mädchen, das also auch Luna hieß. Aber diese andere Luna wußte wohl nicht, was "Hier" bedeutet. Nachdem wir uns dann noch einmal beschnuppert hatten, rannten wir zusammen in den Rhein. Huch, tat diese Abkühlung gut! Nach und nach bin ich auch mit den anderen Hunden herumgerannt, ins Wasser gesprungen, und wir haben uns gegenseitig die Stöckchen wegzunehmen versucht. Es war richtig lustig. Jedesmal, wenn ich wieder aus dem Wasser kam, habe ich mich im Sand gewälzt. Herrchen murmelte irgendetwas von "paniertem Pudel".
Zum Schluss hat Herrchen nach dem Frauchen der anderen Luna noch etwas erzählt von Hundeschule und so. Ganz stolz führte Herrchen vor, wie ich auf den Doppelpfiff mit der Hundepfeife angerannt kam.
15.07.2006 Heute morgen ging ich, so wie jeden Morgen, mit Junior-Herrchen durch den Wald zu meinem Zuhause. Tagsüber waren wir immer bei mir im Garten, und nur abends gingen wir dann zum Schlafen zu meinen Junior-Menschen. Als ich nun heute morgen nach Hause kam, war irgendetwas anders. Ich witterte sofort, dass mein Herrchen im Haus sein musste, rannte zur Schlafzimmertür und gab Laut. Schon öffnete sich die Tür, und wir fielen uns in die Arme. Herrchen war wieder da! Nachdem ich Herrchen lange genug abgeschleckt hatte und dabei die schönsten Freudentöne von mir gab, rannte ich voller Freude kreuz und quer durchs Wohnzimmer. Ich war überglücklich (Herrchen offensichtlich auch). Aber wo war denn unser Frauchen? Auf meinen fragenden Blick hin erklärte Herrchen mir, dass Frauchen noch in Italien sei und auch bald nach Hause käme. Na, ich kann mir schon denken, dass Herrchen es vor lauter Sehnsucht nach mir nicht mehr ausgehalten hat....
10.07.2006 Immer noch suche ich meine Babys, bin nervös. Meine Junior-Menschen lassen mich nicht von der Leine, wenn wir spazieren gehen. Eben weil ich so nervös bin. Mich stören spielende Kinder, mich stören vorbeikommende Vierbeiner. Und dann noch diese Hitze! Hätte ich geahnt, dass es hier auch so heiß wird, wäre ich mit meinen Zweibeinern nach Italien gefahren. Aber das wäre auch nicht so toll gewesen. Die haben dort nämlich ganz viel Besuch, mit dem sie viele Ausflüge machen möchten. Da müsste ich dann mitfahren nach Venedig und auf dem Vaporetto einen Maulkorb tragen. Nee - das ist nicht mein Ding!
01.07.2006 Ich bilde mir ein, ich hätte Babys bekommen. Überall suche ich sie, überall baue ich Nester. Ich verkrieche mich, ich fiepe, ich habe keinen Appetit. Aber ich finde meine Babys nicht. Kein einziges Quietschtier liegt herum, das ich adoptieren könnte. Mein Junior-Frauchen Roberta versucht, mich abzulenken. Aber das hilft auch nicht viel.
24.06.2006 Meine Zweibeiner schleppten heute schon wieder Koffer zum Auto. "Hoffentlich muss ich nicht wieder mitfahren in diese Hitze Italiens", dachte ich mir. Ich zog es vor, bei Cleo zu bleiben, und meine Junior-Zweibeiner nahmen mich mit zu sich nach Hause, was ja auch mein zweites Zuhause ist...
20.06.2006 Heute haben wir uns mit unserem Hundetrainer am Rhein getroffen, dort wo immer so viele Vierbeiner, Radfahrer und Jogger sind. Herrchen war wohl noch stolzer als ich, als wir vorführten, was wir in den letzten Tagen neu eingeübt hatten. Das Kommando heißt "einparken". Ziemlich schnell hatte ich kapiert, was Herrchen damit meinte. Ich soll dann rückwärts zwischen Herrchens Beine gehen und mich hinsetzen. Herrchen und ich schauen dann also in die gleiche Richtung. Soll wohl wieder 'mal so ein Gag sein - oder die ängstlichen Jogger sollen wohl denken, Herrchen hätte mich perfekt unter Kontrolle (damit sie keine Angst mehr haben). Also sagt Herrchen jetzt öfter "Luna, einparken", und ich sitze dann so wie auf diesem Foto.
13.06.2006 Wir sind wegen der hohen Temperaturen heute vormittag nur dort gelaufen, wo die Bäume Schatten spenden und wo ich jederzeit aus dem Bach trinken kann. Vor allem muss ich da nicht an der Leine marschieren. Herrchen hat mich mal wieder auf die Probe gestellt, als ich gerade so einem Eichhörnchen hinterherrannte. Kaum war der rote Flitzer am Baumstamm hochgeklettert, ertönten die beiden kurzen Pfiffe aus Herrchen's Hundepfeife. Und ich natürlich so schnell ich konnte zurück zu Herrchen, um mir meine Superbelohnung in Form eines "Jackpots" abzuholen. Dann kamen wir wieder an die Stelle, wo ich mich gestern mal so richtig im Laub gewälzt habe. Es roch da so schön nach Verwesung - hhhhmmmm. Doch als ich gerade wieder ansetzen wollte zum "Bad" im so toll duftenden Laub, ertönte die Pfeife. Und schwupp - rannte ich wieder zu Herrchen. Voller Erfolg: Es gab wieder einen Jackpot. Was ein Jackpot ist? Nun - das sind so kleine Stückchen von der leckeren Käse-Kabanossi mit dem unglaublich tollen Geschmack. Gibt's bei Aldi.  Keine Ahnung, wie Herrchen es immer schafft, aus so einem kleinen Miniwürstchen 8 Leckerlis zu schneiden. So ein Einzel- Leckerchen für mich ist  also ein Achtel einer  Mini-Kabanossi. Beim  Jackpot, wenn ich eine besondere Belohnung verdient habe, sind es dann eben so 7-8 dieser winzigen  Stückchen. Ich weiß immer schon genau, wenn Herrchen die Plastiktüte in der Hosentasche hat. Dann bin ich besonders aufmerskam und schiele ständig auf die Hosentasche. Meistens klebe  ich dann so dicht an Herrchens Hosenbein, dass es kaum eine Gelegenheit gibt, mich mal zurückzupfeifen und zu belohnen...
08.06.2006 Mit dem Auto ging es wieder zu diesem Parkplatz im Schmelztal, und wir marschierten in den Wald. Ich wußte schon: Es geht wieder zur Löwenburg. Ich wußte aber auch, dass ich die gesamte Strecke an der langen Leine bleiben muss und sich meine Bewegungsfreiheit somit auf 8 m beschränkt. Ist halt blöd, dass man dann keine Eichhörnchen jagen kann.
05.06.2006 Heute war ich mit Herrchen 'mal wieder am Rhein spazieren. Dort, wo so unglaublich viele Hunde, Radfahrer und Jogger sind. Abwechslung pur. So ganz scheint Herrchen mir noch nicht zu trauen, wenn uns ein Radfahrer entgegenkommt. Es hat mich ja seit jeher gereizt, so ein Fahrrad zu verfolgen und mit seinem strampelnden Zweibeiner einzufangen - oder diesen zumindest zum Anhalten zu zwingen. Was hat mein Herrchen alles angestellt, um mir die Lust daran zu nehmen. Entweder hat Herrchen wirklich gute Arbeit geleistet oder aber es liegt daran, dass ich nun erwachsen und "vernünftig" bin. Jedenfalls habe  ich auch heute wieder bei jedem entgegenkommenden Fahrrad zu Herrchen umgedreht und ein Leckerchen im Empfang genommen. Das ist natürlich auch eine nette Alternative und bringt mir im Endeffekt ja doch mehr als so ein Radfahrer, der sowieso kein Leckerchen für mich hat.
Kurzum: Herrchen war begeistert von mir, und der Nachmittag am Rhein hat uns beiden also gut gefallen.
04.06.2006 Meine Zwebeiner haben den ersten Videofilm von meinen kleinen Nichten und Neffen bekommen. Ich lag schlafend im Wohnzimmer und hörte plötzlich so ein Quietschen und schmatzen, das mich irgendwie an meine Babyzeit erinnerte. Sofort sprang ich auf und steckte meinen Kopf in die Küchentür. Die Zweibeiner saßen vor Frauchen's Notebbook und schauten ganz fasziniert  auf den Bildschirm. Von dort kamen diese Töne, die mich hellauf begeisterten. Erst als dann der Film zum zweiten Mal lief, verzog ich mich wieder auf meinen Schlafplatz im Wohnzimmer.
03.06.2006 Heute bin ich zum ersten Mal Tante geworden. 5-fache Tante! Meine hübsche Schwester Briska, die in meinem Geburtsland Österreich wohnt, hat 5 süße Babys zur Welt gebracht. Wie ich mich für meine Schwester freue und sie beglückwünsche! Man kann die Kleinen sogar schon im Internet sehen - einfach hier klicken.
01.06.2006 2 lange Wochen sind vergangen, in denen ich meine Zweibeiner nicht gesehen habe. Sie waren wie vom Erdboden verschluckt. Meine Junior-Menschen Norbert und Roberta haben mich nachts in ihrem Schlafzimmer beherbergt, und tagsüber war ich meist mit Cleo zusammen in meinem Garten. Zwischendurch sind Norbert, Roberta, Cleo und ich spazierengegangen. Während der ersten beiden Tage habe ich noch ab und zu nach meinen Leuten Ausschau gehalten, aber dann hatte ich mich damit abgefunden, dass sie weg waren. Mir war das dann auch egal - ich hatte ja meine gewohnte Umgebung, und an Streicheleinheiten fehlte es mir auch nicht. Und heute war dann plötzlich meine Familie wieder komplett: Die Haustür ging auf, ich war zuerst leicht irritiert und konnte es noch nicht glauben, aber dann..... Mein Herrchen und ich fielen übereinander her. Ich weiß gar nicht mehr, wer von uns beiden die größere Freude hatte. Dann habe ich mein Frauchen  abgeschleckt. Und wieder zu Herrchen. Es war ein Freudenfest! Roberta stand da und schaute zu. Dann habe ich sie auch mal abgeknutscht. Ich hatte einfach nur Freude! Und jetzt verrate ich, was los war:
Meine Zweibeiner waren mit dem Flugzeug ganz weit weg, und mir wollten sie es nicht zumuten, in so eine Kiste zu steigen und mitzufliegen. Hätte mir wahrscheinlich auch gar nicht gefallen. Außerdem war es dort, wo das Flugzeug gelandet ist, viel wärmer als zuhause. Also gar kein Eurasier-Wetter.
Und weil ich den PC alleine (noch) nicht bedienen kann, gab es während der 2wöchigen Abwesenheit meiner Leute keinen Eintrag im Tagebuch. So, nun habe ich das Geheimnis gelüftet.  Überglücklich bin ich heute - wir sind wieder komplett!
18.05.2006 Jetzt werde ich mit meinem Tagebuch eine 2-wöchige Pause machen. Den Grund verrate ich erst danach!
17.05.2006 In meiner Nachbarschaft wohnt Ronja. Die ist etwas größer als ich, sieht ungefähr aus wie ein Dobermann in beige und ist 2 1/2 Jahre alt. Wenn wir uns begegnet sind, hat sie meist einen ehrfurchtsvollen Bogen um mich gemacht und sich sehr devot verhalten. Heute hat sie mich doch tatsächlich angezickt und sogar richtig böse die Zähne gefletscht. Ich bin ganz cool geblieben, habe friedlich meinen Kopf zur Seite gedreht. Als sie dann immer noch keine Ruhe gab, habe ich ihr deutlich meine Meinung gesagt. Dann kam Ronjas Frauchen, schimpfte mit ihr und zog sie weg. Herrchen war wieder ganz stolz und glücklich, dass ich mich so gut zu benehmen weiß  und so selbstbewußt-ausgeglichen bin...
16.05.2006 Mein Hundetrainer kam heute mit einem Gerät, das auf 3 Beinen Stand. Stativ oder so ähnlich, und dann wurde ich unterwegs ganz oft gefilmt. Mir war das ziemlich egal. Jedenfalls sagte er mir, dass ich so eine gut ausgeprägte Körpersprache hätte und dass er auf Seminaren anderen Zweibeinern zeigen wolle, was wir Vierbeiner so alles mit den Ohren, der Rute usw. ausdrücken können. Ach ja, und der Hundetrainer hat ganz oft gesagt, ich sei eine ganz Süße, eine ganz Liebe und ein ganz toller Hund.
15.05.06 Nachdem ich noch ein paar Tage  in meinem österreichischen Zuhause verbracht hatte (mit schönen Wanderungen in den Bergen) gab  es heute endlich ein Wiedersehen mit meiner besten Freundin Cleo. Wir haben uns vielleicht gefreut und abgeschleckt! Nun ist also der Alltag wieder eingekehrt...
06.05.2006 Heute gingen wir also leider wieder ohne Arras u. Shiwa spazieren, und ich habe besonders Andrea u. Manfred vermißt, von denen es zwischendurch so manches Leckerchen und jede Menge Streicheleinheiten gab. Ich fürchte, wir werden uns nun wieder längere Zeit nicht sehen... Dafür gab es dann ein Wiedersehen mit meinen italienischen Nachbarn Alverio und Eliana, die ich heftig abgeschleckt habe. Und morgen werde ich meine  Freunde Giuseppe und Cristina wiedersehen, bei denen wir zum Mittagessen eingeladen sind. Giuseppe hat mich ausdrücklich mit eingeladen, weil ich seine beste Freundin bin ;-) Das wird morgen wieder eine stürmische Begrüßung werden!
05.05.2006 Heute sind wir alle zusammen durch die Olivenhaine gewandert. Danach wurde bei einer Trattoria eingekehrt - gelangweilt lagen wir unterm Tisch, während die Zweibeiner sich die Bäuche füllten. Und dann kamen am Abend Arras, Shiwa u. ihre Zweibeiner zu mir in den Garten.  Ich habe gar nicht gebrummt oder in sonstiger Weise mein Revier verteidigt - alles verlief sehr harmonisch. Einmal habe ich sogar mit Shiwa ein Spielchen begonnen, aber das passte unserem Herrn Papa nicht, so dass wir auf seine Anordnung hin wieder aufhören mussten. Es wurde ein langer Abend mit den Gästen, und dabei haben die Zweibeiner recht viel von diesem dunkelroten Zeug getrunken, für dessen Geruch ich mich gar nicht begeistern kann. Und dann kam der Abschied. Sah so aus, als würden wir uns morgen nicht mehr wiedersehen und als würde meine Verwandtschaft morgen wieder die Rückreise nach Wien antreten wollen. Schade, denn ich freue mich immer, wenn ich mit meiner Wiener Verwandtschaft zusammensein kann!
04.05.2006 Ich bin in Italien. Das merke ich am Geruch, der in der Luft liegt: Pasta und Pizza.. Herrchen spaziert mit mir durch die Fußgängerzone, schaut auf dieè Uhr und sagt: "Gleich treffen wir Arras und Shiwa!" Kaum hat er das gesagt, spricht uns schon ein Zweibeiner an: "Dov'è l'altro cane?" Soll wohl heißen: "Wo ist denn der andere Hund?" Ich hab's natürlich gleich kapiert: Arras u. Shiwa müssen auch hier vorbeigekommen sein, und dieser Signore hat mich anscheinend mit Shiwa verwechselt. Dann setzten wir uns draußen vor Antonio's Bar. Herrchen bestellt einen Espresso und plaudert mit Antonio, während ich unterm Tisch liege und der Dinge harre, die da kommen werden... Dann höre ich plötzlich meinen Namen. Die Stimme kenne ich doch! Ich spitze die Ohren, schaue nach links, und schon weiß ich Bescheid! Jetzt will ich nur noch eines: Andrea und Manfred begrüßen, und das tue ich recht stürmisch! Arras und Shiwa interessieren mich zunächst weniger, aber dann wende ich mich auch ihnen zu, um das übliche Beschnupper-Ritual hinter mich zu bringen. Danach sind wir alle zusammen am bzw. unterm Tisch, und während Papa, Shiwa und ich uns auf dem Boden ausstrecken, wollen die Zweibeiner anscheinend gar nicht mehr aufhören zu reden. Endlich wird dann aber doch aufgestanden, und wir spazieren am Wasser vorbei bzw. begeben uns ab und zu in das kühle Naß.  Am Abend sind wir bei meinem Papa zum Grillen eingeladen und verbringen einige Stunden in seinem Garten.
02.05.2006 Wie ich schon vermutet hatte, begaben wir uns heute auf die Autobahn. Frauchen, Herrchen und ich. Und dann erzählte Herrchen mir etwas von "Papa Arras, Halbschwester Shiwa und Wiedersehen". Ich bin schon gespannt, was da auf mich zukommt. Herrchen erzählte mir dann noch, dass Papa Arras mit seiner anderen Tochter Shiwa und seinen Zweibeinern Andrea u. Manfred in Italien auf mich warten würden. Nun - ich lasse mal alles auf mich zukommen... Eine Nacht verbringen wir in Österreich, und dann geht die Reise weiter nach Süden.
01. 05.2006 Meine Läufigkeit geht dem Ende entgegen. Immer noch steht mein armer Nachbar Bentley, ein Weimaraner, ab und zu schmachtend  am Zaun. Doch ich konzentriere mich derweil mehr auf die Koffer, die im Flur stehen. Es scheint wieder auf Reisen zu gehen!
19.04.2006 Heute waren Norbert und Roberta, Cleo's Zweibeiner, plötzlich wieder da. Große Begrüßungsfreude. Und Cleo? Die ist nun wieder aus meinem Zuhause verschwunden, so dass ich das Revier und auch meine Menschen wieder für mich alleine habe. Endlich konnte ich mit Herrchen mal wieder eine richtig lange Wanderung machen. Mit der schwerfälligen Cleo geht das nämlich nicht so gut, weil sie immer so langsam läuft und überall zum Schnuppern stehenbleibt. Heute durfte ich auch im Wald wieder Leckerchen suchen. Die sind dann immer im Laub versteckt und Herrchen sagt: "Such' Leckerchen". Ein schönes Spiel! Und wir haben die Übung "Leckerchen liegenlassen" wiederholt. Das geht so: Ich muss mich hinsetzen. Dann legt Herrchen ein paar Meter vor mir mehrere Leckerchen auf den Boden, ich sehe sie dort liegen, muss aber sitzenbleiben. Dann geht Herrchen ein Stück weiter und ruft mich zu sich. Dabei muss ich an den Leckerchen vorbeilaufen, darf sie mir aber nicht nehmen. Wenn ich dann bei Herrchen angekommen bin, darf ich mit seiner Erlaubnis zu den Leckerchen laufen und alle aufessen. Das ist dann meine Belohnung. Demnächst will mein Hundetrainer das mal filmen und anderen Zweibeinern zeigen, damit die ihm auch glauben, dass wir Vierbeiner so etwas lernen können.
17.04.2006 Herrchen hatte Mitleid mit der armen Cleo, die von mir ab und zu attackiert und zurechtgewiesen wurde. Deshalb sind wir seit heute räumlich getrennt. Verstehe ich nicht, ich habe ihr doch gar nichts getan, sondern nur laut und deutlich mit ihr gesprochen...
15.04.2006 Während der letzten Tage habe ich mich mit Cleo köstlich amüsiert. Wir haben zusammen nach Mäusen gebuddelt, wir sind herumgetobt und haben die Spaziergänge gemeinsam gemacht. Aber seit heute habe ich wieder das, was die Zweibeiner "Läufigkeit" nennen. Und deshalb muss ich ab heute Cleo ganz deutlich zeigen, dass ich die Chefin bin. Herrchen meint, ich sei zickig gegenüber Cleo. Ich finde das allerdings völlig normal, und was kann ich denn dafür, dass ich in der Rangordnung über Cleo stehe?
10.04.2006 Seit gestern ist Cleo bei mir als Feriengast. Sie schläft also auch nachts bei mir in meinem Wintergarten. Cleo wird 10 Tage bei mir bleiben, und da werden wir wieder viel Spaß miteinander haben. Heute sind wir wieder gemeinsam im Siebengebirge zur Löwenburg gewandert. War super!
08.04.2006 Heute stand plötzlich mein Freund Andreas vor mir. Welche Freude! Andreas war mit dem Flugzeug aus Berlin gekommen. Und das nur, um mich wiederzusehen! Beim Begrüßungskuss habe ich sogar die Augen geschlossen, so glücklich war ich! Und dann sind wir zusammen (mit Herrchen und mit Cleo) losgewandert ins Siebengebirge. Wir waren oben auf dem Drachenfels, sind von dort nach Rhöndorf gewandert und weiter nach Bad Honnef auf die Insel Grafenwerth. Cleo war zum Schluss ziemlich k.o., aber ich war noch topfit. Jedenfalls war es ein wunderschöner Tag.
07.04.2006 Nach meinem guten gestrigen Einsatz als Wachhund ist meinem Herrchen wieder die Geschichte eingefallen mit dem Installateur. Das war vor etwa 3 Wochen. Der Mann hatte bei uns im Keller etwas zu arbeiten, und Herrchen hatte ihn direkt durch die Garage hereingelassen, ohne mich darüber zu informieren. Ich lag im Wohnzimmer, Herrchen war in der Küche. Plötzlich hörte ich einen fremden Zweibeiner die Kellertreppe hochkommen. Ich rannte hin, stellte mich bitterböse bellend vor ihn und ließ ihn keinen Schritt weitergehen. Dann kam Herrchen, weil ihm mein böses Bellen wohl ungewöhnlich vorkam, und gab mir zu verstehen, dass dieser Mann legal im Hause sei. Daraufhin hörte ich auf zu bellen und gestattete ihm, weiterzugehen. Meine Zweibeiner  können sich eben auf mich immer verlassen! Natürlich ist es ganz anders, wenn ein fremder Zweibeiner  an der Haustür läutet und meine Menschen ihn eintreten lassen. Dann bin ich grundsätzlich freundlich und lasse diese Person überall hingehen, ohne zu bellen. Nur meinem Kauknochen oder Freßnapf dürfen fremde Besucher nicht zu nahe kommen, sonst gibt es eine Verwarnung...
06.04.2006 Gestern gingen meine Zweibeiner ohne mich zu einer Geburtstagsfeier, und ich durfte solange bei meinen Juniormenschen und bei Cleo sein. Dort habe ich mich dann als erstklassiger Wachhund profiliert, und das kam so: Ein zweibeiniger Unbekannter kam ans Eingangstor. Ich habe ihn kontrolliert, nicht aus den Augen gelassen und durch Bellen gemeldet, dass da ein Fremder ist. Dieser Unbekannte hat geläutet, aber Norbert u. Roberta waren hinten im Garten und hörten nichts. Dann hat doch dieser Kerl durch die Metallstäbe des Eingangstores gegriffen und versucht, den Griff von innen anzufassen. In dem Moment, als er den Türgriff innen berührte, bin ich ihm mit meinen Zähnen an die Hand gesprungen. Fest zugebissen habe ich nicht, sonst wäre die Hand ja nicht mehr dran gewesen. Aber ich wußte gar nicht, dass Zweibeiner so schnell ihre Hand wegziehen können... Als dann schließlich Juniorfrauchen Roberta kam und diesen Zweibeiner freundlich begrüßte, war für mich alles okay, und ich ließ ihn eintreten. Alle fanden, dass ich mich absolut korrekt verhalten hätte und ein first-class-Wachhund sei. Finde ich auch ;-)
02.04.2006 Wie habe ich mein Herrchen heute wieder glücklich gemacht! Eigentlich war das ganz einfach: Wir gingen zusammen den Weg durch den Wald, den wir oft laufen. Cleo und Junior-Herrchen Norbert waren auch dabei, allerdings war Cleo (so wie meistens) an der Leine. Plötzlich bemerkte ich, dass nur ca. 150 m vor uns ein paar Rehe von rechts herangesprungen kamen. Bevor die Zweibeiner etwas gewittert hatten, war ich schon längst losgeprescht, um den Rehen den Weg abzuschneiden. Welche Freude - endlich mal wieder ein Jagd-Abenteuer! Die Rehe änderten die Richtung, und ich ab hinterher. Doch da ertönten die bekannten zwei Pfiffe aus Herrchens Hundepfeife. Ohne lange zu überlegen, brach ich die Verfolgung ab und raste mit unveränderter Geschwindigkeit zu Herrchen zurück. Weil ich ja weiß, dass Herrchen  nach diesem Doppelpfiff immer etwas besonders Leckeres aus seiner Tasche holt. Diesmal bekam ich besonders viel ab von der leckeren Lachspaste aus der Tube, und Herrchen schien richtig stolz auf mich zu sein.
27.03.2006 Endlich hat mein Herrchen mal wieder Gelegenheit, für mich etwas ins Tagebuch zu schreiben. Abgesehen von den technischen Problemen haben wir uns nämlich während der letzten Wochen  kaum gesehen. Erst waren meine beiden Zweibeiner für 2 Wochen mit ihren Koffern verschwunden, und ich habe in dieser Zeit bei Cleo gewohnt. Das finde ich immer ganz toll, auch wenn ich mir zwischendurch ab und zu  Gedanken mache, wo denn wohl Herrchen u. Frauchen sein könnten und wann sie wohl wieder zurückkehren. Dann kam das Freudenfest, als sie plötzlich wieder vor mir standen. Und sie versprachen mir, dass wir bald zusammen nach Tirol in den hohen Schnee fahren würden. Aber dann kam doch wieder alles anders: Meine Zweibeiner mussten nach Italien zu einer Beerdigung fahren. Fedele, einer meiner besten zweibeinigen Freunde, war gestorben. Also fuhren sie los nach Italien und blieben dann gleich in Tirol - ohne mich. Aber so richtig traurig war ich gar nicht, weil ich ja mit Cleo zusammen sein konnte und wir viel Spaß miteinander hatten.
Tja - und dann ist Herrchen noch einmal nach Italien gefahren und hat die 9 Monate alte Schäferhündin "Lupa"  geholt, die meinem verstorbenen Freund Fedele gehörte. Die hat ja ein Glück gehabt! Lupa  wohnt jetzt bei meiner Freundin Elke in unserem Nachbarort. Bald werde ich sie kennen lernen.
Morgen kommt übrigens wieder mein Hundetrainer, und wir wollen wieder etwas "Nasenarbeit" machen. Ich freu' mich schon!
26.03.2006 Aufgrund eines technischen Problems (diese Zweibeiner!!!!) konnte ich in letzter Zeit nichts in mein Tagebuch eintragen. Ab morgen soll es angeblich wieder funktionieren - ich bin gespannt!
01.03.2006 Es hat geschneit! Nun ist endlich auch bei mir zu Hause mal richtig viel Schnee. Zusammen mit Cleo habe ich das richtig ausgekostet, und wir beide sind wie von Sinnen in meinem Garten herumgerast. Wir wälzten uns in der weißen Pracht, es war Genuss pur! Und weil die Sonne so schön schien, hatte Herrchen mal wieder Lust auf eine schöne Wanderung durch das Siebengebirge. Die selbe Idee hatten wohl auch andere Zweibeiner, die mit ihren vierbeinigen Rudelgenossen unterwegs waren. Ich durfte wieder mal mindestens 10 Artgenossen beschnuppern, und alle Begegnungen verliefen äußerst freundlich und nett. So wie immer. Herrchen scheint sich jedesmal darüber zu freuen, dass ich mich mit allen Vierbeinern verstehe, egal ob klein oder groß und egal, ob Männlein oder Weiblein.
25.02.2006 Mit Herrchen, mit Cleo und mit meinem Junior-Herrchen Norbert habe ich heute eine wunderschöne Wanderung gemacht. Cleo wie immer an der Leine (weil sie ja so gerne abhaut und nicht wiederkommt) und ich freilaufend. Plötzlich kommen ca. 20 m vor uns vier Rehe von rechts angelaufen. Ich hatte sie natürlich sofort bemerkt, bevor Herrchen "nein" sagen konnte. Ich richtete kurz meine Ohren nach vorn, spannte meinen Körper an, und schon raste ich los, um den 4 Springern den Weg abzuschneiden. Ich nahm die Verfolgung auf, und da war wieder dieses unglaublich schöne Gefühl, eine fette Beute vor der Nase zu haben. Ich war schon so ein paar Hundert Meter hinter den Rehen hergelaufen, als meinem Herrchen wohl plötzlich einfiel, dass ja diese berühmte Hundepfeife um seinen Hals hing. Aus Richtung Herrchen hörte ich diese bekannten beiden kurzen Pfiffe. Ich auf dem Absatz kehrt, und mit unveränderter Geschwindigkeit raste ich zu Herrchen zurück. Ich hatte das Gefühl, dass der arme Kerl vor Freude über meine schnelle Rückkehr fast einen Herzinfarkt bekam. Jedenfalls führte der Kerl einen albernen Freudentanz auf, hatte die Tube mit meiner Superbelohnung (Lachs-Paste) schon in der Hand und ließ mich fast die halbe Tube leerschlecken...
18.02.2006 Heute war ich mit Herrchen alleine, und Herrchen saß wieder mal stundenlang vor diesem komischen Computer. Weil ich so tolle Leckerchen zu meinem Geburtstag bekommen hatte, wollte ich Herrchen auch mal eine richtige Freude machen. Die Überraschung scheint mir gelungen zu sein: Ich habe mir einen von diesen kleinen grauen Flitzern gefangen, die von den Zweibeinern Mäuse genannt werden. Und dann habe ich meine Jagdbeute heimlich mitten auf den Teppich im Wohnzimmer gelegt. Herrchen schien aber gar keinen Appetit darauf zu haben und hat diesen wunderschönen Nachtisch einfach mit der Kehrschaufel entsorgt. Schade, dass die Zweibeiner nichts von kulinarischen Genüssen verstehen!
12.02.2006 War das ein Fest heute! Plötzlich standen sie vor mir: Frauchen und Herrchen, bepackt mit einer riesigen Tüte voller Geburtstags-Leckereien. Doch diese interessierten mich zunächst noch gar nicht. Viel wichtiger war mir, dass ich sie endlich wieder hatte, meine zweibeinigen Weggefährten. Nicht etwa, dass es mir bei Norbert, Roberta u. Cleo nicht gefallen hätte. Aber die Welt ist eben nur dann vollkommen  in Ordnung, wenn Frauchen u. Herrchen da sind. So habe ich also einen der  schönsten Freudentänze aller Zeiten hingelegt, vor Freude gequietscht und gezeigt, wie glücklich ich bin.
11.02.2006 Tolle Zeiten habe ich in meinem weißen Lieblingselement erlebt. Schneebälle fangen, im Schnee herumrennen und -wälzen, mit anderen Vierbeinern spielen usw. - es war einfach herrlich. Ich war so beschäftigt, dass ich nicht einmal dazu kam, etwas in mein Tagebuch zu schreiben. Nun bin ich inzwischen wieder zu Hause in Deutschland bei meiner Freundin Cleo. Meine Zweibeiner haben mich zwischendurch heimgebracht und sind wieder zurückgefahren in den Schnee, weil Herrchen unbedingt mal so richtig skifahren und mir nicht länger zumuten wollte, von Cleo getrennt zu sein. So feiere ich also meinen heutigen Geburtstag mit Cleo und den Junior-Zweibeinern. Morgen werden Werner u. Inge wieder bei mir sein, und dann feiern wir noch einmal! Endlich habe ich auch mal wieder neue Fotos aus dem Schnee auf meine Fotoseite gestellt.
18.01.2006 Wenn Koffer zu meinem Auto geschleppt werden, hat das etwas zu bedeuten. Entweder gibt es eine längere Autofahrt mit meinen Zweibeinern oder aber ich wohne für einige Zeit bei Cleo. Heute sehe ich wieder Koffer im Auto verschwinden. Vorsichtshalber hüpfe ich ins Auto, damit sie bloß nicht ohne mich verreisen! Aber es tut sich lange Zeit nichts. Na gut, dann bewache ich eben einfach die Koffer. Herrchen holt mich irgendwann wieder aus dem Auto und läuft mit mir in den Wald. Aha, nun weiß ich, dass ich mitfahren darf und dass es gleich losgeht. Herrchen macht nämlich immer vor der Reise noch einen ausgiebigen Marsch mit mir. Wir kommen zurück, ich springe wieder in mein Auto, und dann geht es auch schon bald los. Ich lege mich hin und schlafe. Als ich wieder wach werde und die Autotür aufgeht, ist um mich herum alles weiß. Ich erinnere mich: Das ist doch dieser tolle Schnee, in dem ich so gern tobe! Jetzt warte ich nur noch auf das erlösende Wort "lauf", damit ich aus dem Auto springen darf. Und da höre ich es schon. Schwupp - schon bin ich inmitten der weißen Pracht. Jawohl, ich bin in Tirol! Ich rase in meinen Garten. Auf der Terasse liegt meine Decke, ich schnuppere und wedele ganz entzückt mit meiner buschigen Rute: Die Decke riecht nach Cleo! Überall riecht es nach Cleo. Und schon wittere ich einen Ochsenziemer, der tief im Schnee liegen muss. Den wird Cleo vergraben haben. Schnell buddele ich ihn heraus und habe riesigen Spaß. Hurrah! Ich bin in meinem weißen Lieblingselement, dem Schnee!
16.01.2006 Ich traue meinen Ohren nicht: Ich höre Cleo's Auto vorfahren! Außer mir vor Freude renne ich zur Haustür, fiepe und winsele, kann es nicht erwarten. Und plötzlich steht mein weißer Riese vor mir. Die leibhaftige Cleo, meine Cleo! Ich schlecke sie ab, ich freue mich, dann begrüße ich Cleo's Frauchen, meine geliebte Freundin Roberta. Ich renne zwischen Cleo und Roberta hin und her. Dann kommt auch Norbert um die Ecke. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich sie alle abgeschleckt habe, wie laut ich vor Freude geschrien habe. Ich bin überglücklich! Und dann geht's los: Cleo und ich rasen auf meine Wiese. Und plötzlich ist alles so, als wäre Cleo nie weggewesen! 
15.01.2006 Am späten Nachmittag läutete meine liebe Nachbarin Leni an der Haustür. Ich weiß schon, was das bedeutet: Leni kommt immer und leistet mir Gesellschaft, wenn meine Zweibeiner ausgehen. Ich würde zwar auch völlig problemlos alleine im Haus bleiben, aber Leni besteht darauf, mir Gesellschaft leisten zu dürfen. Sie findet, dass ich der liebste und beste Hund der Welt sei, und sie wäre traurig bei dem Gedanken, ich könnte Langeweile haben. Ist doch super, oder? So habe ich also den ganzen Abend zu Leni's Füßen gelegen, mich von ihr kraulen und mit Leckerchen verwöhnen lassen. Keine Ahnung, wo meine Zweibeiner sich wieder ohne mich amüsiert haben. Ob sie überhaupt fähig wären, sich ohne mich zu amüsieren?
13.01.2006 Cleo habe ich nun schon einige Tage nicht mehr gesehen. Aber Herrchen war jeden Tag noch länger als sonst mit mir unterwegs in der Natur. Täglich ein anderes Gebiet, und immer haben wir viele Hunde getroffen. Sie waren mir allesamt sympathisch, und es fiel nie ein böses Wort. Am tollsten war es, wenn wir am Rhein entlang gelaufen sind. Mindestens 40 Hunde gab es dort zu beschnuppern. Mit einigen habe ich sogar gleich Freundschaft geschlossen. Der absolute Hit war eine Hündin mit kurzen Haaren, die einen Kopf größer war als ich. Mit ihr verstand ich mich auf Anhieb so gut, dass wir beide so miteinander gespielt und getobt haben wie ich es sonst eigentlich immer nur mit Cleo mache. Wir haben uns im Gras gewälzt, haben uns umarmt und hatten einfach nur Spaß.
07.01.2006 Etwas ist heute anders als sonst. Weder meine Freundin Cleo noch ihre Zweibeiner sind heute zu mir gekommen. Sonst kommen sie jeden Morgen! Ob das etwa damit zusammenhängt, dass gestern der Skiträger auf Cleo's Auto montiert wurde? Schade, ich vermisse Cleo! Dafür ist Herrchen aber heute wieder mit mir durch das Siebengebirge gelaufen, viele Kilometer. Zwischendurch durfte ich Stöckchen hinterher rennen, und sogar ein wenig Schnee haben wir gefunden. Sie reichten für ein paar Schneebälle, die ich ja leidenschaftlich gern fange. Irgendwie hatte ich das Gefühl, als würde Herrchen sich besondere Mühe geben, mir Cleo's Abwesenheit etwas erträglicher zu machen...
06.01.2006 Meine Zweibeiner wundern sich: Ich bin zurückgekehrt auf den Schlafplatz meiner Welpenzeit! Damals schlief ich nachts immer neben Herrchen's Bett. Irgendwann zog ich es vor, im Flur an der Haustür zu liegen. Später gefiel es mir dann nachts auf den kühlen Fliesen des Wintergartens am besten. Ab und zu versuchte Herrchen zwischendurch, mich mal wieder zu einer Übernachtung an seinem Bett zu überreden, aber spätestens 5 Minuten später schlich ich mich wieder 'raus aus dem Schlafzimmer. Und nun bin ich neuerdings wieder ganz erpicht darauf, die Nächte neben Herrchens Bett zu verbringen. Herrchen wundert sich über meinen Sinneswandel, scheint aber glücklich darüber zu sein...
05.01.2006 Heute sind Herrchen und ich wieder mal im Siebengebirge zur Löwenburg gewandert. Das war vielleicht glatt auf dem Weg! Ständig bin ich ausgerutscht und beinahe auf die Schnauze gefallen! Im Siebengebirge muss ich immer an der langen Flexieleine laufen. Vorschrift!  Heute kam doch so ein Radfahrer ganz leise von hinten heran und sauste dicht an mir vorbei. Herrchen hatte ihn nicht bemerkt. Deshalb gab es in diesem Fall kein Ablenkungs-Leckerchen, aber ich bin trotzdem nicht hinter dem Fahrrad hergesprungen! Herrchen scheint sich nun einzubilden, mir das Interesse an Radfahrern ausgetrieben zu haben. Ich bin mir da noch nicht so ganz sicher, ob ich nicht doch irgendwann mal wieder losspringe, wenn einer vorbeikommt! Herrchen hat dann für den Rückmarsch von der Löwenburg einen anderen Weg gewählt. Meinte wohl, da wäre es nicht so glatt. Orientierungslos, wie die Zweibeiner nun mal sind, landeten wir weit entfernt von unserem Parkplatz. Mein Herrchen hatte sich verlaufen! Und so mussten wir ganz weit zurücklaufen bis fast wieder zur Löwenburg, um auf den richtigen Weg zu kommen. Na ja, die Bewegung wird Herrchen gutgetan haben, und mir macht das Laufen ja sowieso immer Spaß!
04.01.2006 Bei strahlendem Sonnenschein bin ich heute mit Herrchen am Rhein entlang gelaufen und auch oberhalb der Weinberge von Königswinter. Es war toll, vor allem dass ich hier ohne Leine laufen durfte, was im Naturschutzgebiet Siebengebirge leider überall verboten ist. Unterwegs traf ich einen sympathischen jungen Artgenossen, der ganz wild darauf war, mit mir herumzurennen. Einmal bin ich kurz mitgerannt, aber dann wurde ich mir bewusst, dass es eigentlich unter meiner Würde ist, mit so einem jungen Hüpfer herumzurennen. Schließlich werde ich ja bald schon 3 Jahre! Am Rhein fuhren viele Zweiräder an uns vorbei. Herrchen hatte wohl Angst, ich könnte wieder mal wie in alten Zeiten auf eines von denen losspringen. Ja, das habe ich früher öfter gemacht, und da hatte Herrchen immer Angst, meine Nase könnte zwischen die Speichen kommen. Das war wohl heute der Grund, warum er mir jedesmal ein Leckerchen gab, wenn ein Zweirad an uns vorbeifuhr. Ob er mich damit ablenken wollte?
01.01.2006 Einen schönen Neujahrsspaziergang haben wir heute gemacht: Cleo und ich mit unseren Zweibeinern, und meine zweibeinigen Freunde Nina u. Mark waren auch dabei. Unterwegs kamen wir wieder bei diesen beiden netten Grunz-Vierbeinern vorbei, die immer so freundlich sind und sich von mir am Zaun beschnuppern lassen. In deren Gehege sieht es aus wie in einem Schweinestall!

Startseite